Getötete Homosexuelle in Tschetschenien – EL muss reagieren

In den letzten Tagen und Wochen sind, laut Aktivist*innen, mehr als 100 LGBTQI Personen in Tschetschenien festgenommen und verschleppt worden, mindestens 3 sollen getötet worden sein. Mehrere Medien schreiben sogar von Folterungen. Grund für Festnahmen und Verfolgung sind die versuchten Anmeldungen von Pride-Paraden in Tschetschenien. Die Geschehnisse reihen sich ein in eine Welle der Homophobie, die Russland nicht erst seit den Gesetzen zur so genannten „Schwulenpropaganda“, einem Verbot vor Kindern über Homosexualität zu sprechen, erschüttern.
Wir fordern die Europäische Linke dazu auf, hier klar Farbe zu bekennen. Manche linke in Europa sind oft sehr schnell in den vordersten Reihen, wenn es darum geht Putin oder Russland zu verteidigen. Nun sollten sie eben so schnell sein, diese Verfolgungswellen und endlich auch die Gesetzgebung gegenüber Homosexuellen, klar zu verurteilen.