Solidarität mit der Pride-Parade in Istanbul

In einer zunehmend autoritäreren Türkei wurde die 15. Istanbuler Pride verboten. Die örtliche Community entschloss sich allerdings dennoch, ein Zeichen für Gleichberechtigung zu setzen und viele Mitglieder gingen dennoch auf die Straße. Die türkische Polizei ging daraufhin mit aller Härte gegen die friedlichen Demonstrant*innen vor – Bei einigen reichte schon ein T-Shirt mit einer Regenbogenflagge, um festgehalten zu werden. Aktivist*innen wurden ebenso daran gehindert, auf der zentralen Einkaufsstraße Istlikal trotz Verbots zu demonstrieren. Es gab zahkreche Festnahmen und die Polizei setzte auch Gummigeschosse ein.
All das sind nur weitere Zeichen für die allgemeine Entwicklung der Türkei nach rechts und in einen autoritär geführten Staat.

Wir sprechen der türkischen LGBTQIA-Community unsere vollste Solidarität aus – Dayanışma!