Junge Linke auf Demonstration gegen Identitäre am Kahlenberg

Letzten Samstag wollten die neofaschistischen „Identitären“ einen Fackelmarsch am Kahlenberg abhalten – Gemeinsam mit rund 150 anderen antifaschistischen Aktivist*innen stellten sich auch Mitglieder der Ortsgruppe Wien den Faschist*innen entgegen. Die „Identitären“ konnten dank der antifaschistischen Blockaden erst verspätet mit ihrem Marsch beginnen und mussten dann auf den Leopoldsberg ausweichen. Ebenfalls erfreulich ist, dass kein Lokal am Kahlenberg die „Identitären“ bewirten wollte, so mussten die meisten Neofaschist*innen hungrig nachhause fahren. Nach der eigentlichen Demonstration zogen viele Antifaschist*innen noch spontan unter antikapitalistischen Parolen durch das Döblinger Villenviertel am Kahlenberg – Ein gelungener Abschluss für einen erfolgreichen Tag.
Nach der Wahl am 15. Oktober, bei der sich ein weiterer Rechtsrutsch abzeichnet, wird abzuwarten sein, wie die radikale Rechte auf diesen Sieg reagiert – Wir werden uns ihr jedenfalls in den Weg stellen.