Gedenken an die Novemberpogrome

Heute gedenken wir der Novemberpogrome. Diese waren nicht „Entladung des Volkszornes“ sondern Fortsetzung der Verdrängung und Vertreibung von Juden aus dem öffentlichen Leben in Deutschland und Österreich.

Der damals 11-jährige Josef Linser hatte während der Novemberpogrome schreckliche Angst
„Es herrschte eine Atmosphäre des Terrors, ich rannte nach Hause und ging nicht mehr vor die Tür. … Die Polizei kam und verhaftete Juden – ich weiß nicht, ob sie im Besitz von Listen waren oder nicht. Mehrere Angehörige meiner Familie wurden abgeholt, darunter mein Onkel und mein Vetter. Sie wurden später in Dachau eingesperrt.“

(Yad Vashem Archiv, Original hebräisch)