FAQ

Die Junge Linke stellt sich vor:

„Who the FAQ? Wer seid ihr eigentlich?“

„Wir sind ein offener linker Jugendverband, der sich für eine bessere, befreite Gesellschaft einsetzt – eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, Diskriminierung, Intoleranz und Krieg.

„Warum Juli? Was unterscheidet euch von den anderen linken (Jugend)organisationen?“

Wir sehen konkrete Verbesserungen im Hier und Jetzt, wie beispielsweise Öffi-Freifahrt oder Mietzinsobergrenzen, und eine radikale Gesellschaftsveränderung nicht als Widerspruch, sondern als gegenseitige Bedingung. Wir verherrlichen weder autoritäre Systeme noch machen wir uns zu billigen Helfer*innen neoliberaler Parlamentsparteien, wie es bei anderen Organisationen oft vorkommt.

„Mit welchen Themen beschäftigt ihr euch?“

Mit dem schönen Leben für alle! Wir wollen nicht mehr und nicht weniger als die Welt verändern. Deswegen sitzen wir nicht nur herum und reden von der Weltrevolution, sondern bringen aktiv die gesellschaftlichen Verhältnisse zum Tanzen und verhindern Abschiebungen, gehen gegen Nazis auf die Straße, treten auch im Alltag gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie ein und vieles mehr.

„Was haltet ihr von der Sowjetunion?“

Wir haben die Lehren aus dem so genannten „Realen Sozialismus“ gezogen und wissen, dass Diktatur und Unterdrückung niemals eine befreite Gesellschaft schaffen wird. Wir sind bestrebt aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und lehnen daher jegliche Form eines autoritären Marxismus, also vor allem den Stalinismus, aufs schärfste ab.

„Eure Forderungen sind doch eh nicht umsetzbar!“

Wir können es uns offenbar leisten, dass 5% der Gesellschaft fast die Hälfte des gesamten Vermögens besitzen, aber ein gutes Schulsystem, offenen Hochschulzugang und Gratis-Öffis können „wir“ uns angeblich nicht leisten?

„Ich kann ja doch nichts ändern!“

Mit der Einstellung eh nicht!

„Wir gehen nicht unter in den Kämpfen, die wir verlieren – wir gehen unter in den Kämpfen, die wir nicht führen!“ (Karl Liebknecht)

„Uns gehts hier eh ganz gut, ihr suderts doch nur!“

Auch in Österreich sind fast 1 Million Menschen arm oder armutsgefährdet, außerdem werden gerade in der ganzen EU durch den sogenannten Sparzwang sämtliche Sozialsysteme zerstört. Auch uns wird es bald schlechter gehen, wenn wir uns nicht wehren!

Ach ja, und kann man es wirklich als Reichtum bezeichnen, wenn man 4 IPhones, aber keine Freund*innen hat?

„Muss ich im Kommunismus mein Zahnbürstl teilen?“

Nur, wenn du es gerne möchtest! Im Kommunismus wird niemandem der persönliche Besitz weggenommen, sondern nur die Möglichkeit, sich gesellschaftlichen Reichtum selbst anzueignen. Also: jede_r bekommt ein eigenes Zahnbürstl, eine eigene Wohnung und ein eigenes Auto, aber niemandem „gehören“ allein die Fabriken, in denen Zahnbürste und Auto hergestellt werden oder der Häuserblock, in dem die Wohnung ist – das gehört allen.

„Und wer putzt dann das Klo?“

Wer auch immer es ist, es ist nicht mehr nur deine Freundin/Mutter/Putzfrau!