Über uns

Wir, die Junge Linke (JuLi) verstehen uns als offene und pluralistische linke Jugendorganisation, welche eine Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft zum Ziel hat.

Rassismus, Sexismus, Homophobie, Armut, Krieg, Intoleranz und die Zerstörung der Umwelt sind Probleme, die der Kapitalismus nicht lösen kann, sondern im Gegenteil verursacht und reproduziert. Die Junge Linke lehnt den Kapitalismus von Grund auf ab und sieht ihr Ziel in der Errichtung einer neuen und gerechten Gesellschaft.

Allerdings sehen wir konkrete Verbesserungen im Hier und Jetzt, wie beispielsweise Öffi-Freifahrt, sozialen Wohnungsbau oder die rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften und eine grundlegende Gesellschaftsveränderung nicht als Widerspruch, sondern als gegenseitige Bedingung.

Wir haben die Lehren aus dem so genannten „Realen Sozialismus“ gezogen und wissen, dass Diktatur und Unterdrückung niemals eine befreite Gesellschaft schaffen wird. Wir sind bestrebt aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und lehnen daher jegliche Form eines autoritären Marxismus, also vor allem den Stalinismus, aufs schärfste ab.

Folgernd hieraus ist auch das Prinzip des Vereins die völlige innere Transparenz und eine größtmögliche Gleichberechtigung sowie größtmögliches Mitbestimmungsrecht der Mitglieder. Libertäres und basisdemokratisches Denken sollen gefördert, die Erneuerung der linken Bewegung vorangetrieben werden.

Rassismus, Sexismus und Homophobie sind heute Alltag in der Gesellschaft, sie zu bekämpfen sehen wir als unsere Pflicht! Unser Ziel ist aber nicht nur der Kampf gegen offene Diskriminierung, sondern auch der Diskurs über die Entstehung rassistischer, sexistischer, homophober und nationalistischer Denkweisen und die Aufdeckung und Bekämpfung von versteckter und struktureller Diskriminierung in der Gesellschaft, der Gesetzgebung und insbesondere bei uns selbst.

Unser erklärtes Ziel ist die Hervorbringung kritisch denkender und die Gesetzmäßigkeiten sowie Normen der Gesellschaft hinterfragender junger Menschen. Nicht die Vergangenheit soll das Denken der Jugendlichen bestimmen sondern die Zukunft!

Es reicht nicht, von einer besseren Welt zu reden, man muss sie schaffen und erkämpfen