Zum Internationalen Tag des Friedens

Heute, am 21. September, findet der Internationale Tag des Friedens statt.
Das ist in einer Welt voll Leid und Krieg fast ein Hohn. Wir wollen heute nicht in das liberale Mantra des „bösen Krieges“ verfallen, denn es ist nicht alles schwarz-weiß und manche Konflikte, wie zum Beispiel die Vernichtung Nazideutschlands, können ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr friedlich gelöst werden.
Wir wollen vielmehr aufzeigen, wie Österreich einen tatsächlichen Beitrag zu weniger Leid in der Welt leisten könnte: In dem es seine Waffenexporte einstellt.
Ein neutrales Land wie Österreich darf sich nicht weiter indirekt an Kriegen beteiligen und Waffen nach Saudi-Arabien schicken, die diese dann in Jemen einsetzen. Ebenso wenig sollte es möglich sein, dass plötzlich Waffen der österreichischen Firma Steyr Mannlicher in Kriegsschauplätzen in Syrien und im Irak und sogar in den Händen des sogenannten „Islamischen Staats“ landen.
Eben diese Firmen, wie Steyr Mannlicher, streichen fette Gewinne ein, die Firma Glock konnte ihren Gewinn im letzten Jahr sogar auf 162 Milliarden Euro steigern.
Wir finden, dass diese Geschäft mit dem Tod aufhören muss und Österreich seine Waffenexporte einstellen sollte – Denn Waffen finden ihren Krieg!

Frühstück für Erwerbsarbeitslose – Wahlkampf für KPÖ PLUS

Gestern beteiligte sich die Junge Linke in Klagenfurt/Celovec an einer Aktion von KPÖ PLUS vor dem Arbeitsmarktservice – Statt hohler Phrasen gab es gelebte Solidarität in Form von Kaffee und Kuchen.
Martin Diendorfer, Spitzenkandidat von KPÖ PLUS in Kärnten/Koroška: „Während die Kandidat*innen der bürgerlichen Parteien mit Prominenten posieren oder sich selbst als VIP inszenieren und für Selfies zur Verfügung stehen, ist es uns wichtig mit jenen Kärntner*innen persönlich zu sprechen, die von den herrschenden Parteien – wenn überhaupt – als statistische Zahl oder gar budgetäres Einsparungspotenzial wahrgenommen werden.“

Junge Linke auf Demonstration gegen Identitäre am Kahlenberg

Letzten Samstag wollten die neofaschistischen „Identitären“ einen Fackelmarsch am Kahlenberg abhalten – Gemeinsam mit rund 150 anderen antifaschistischen Aktivist*innen stellten sich auch Mitglieder der Ortsgruppe Wien den Faschist*innen entgegen. Die „Identitären“ konnten dank der antifaschistischen Blockaden erst verspätet mit ihrem Marsch beginnen und mussten dann auf den Leopoldsberg ausweichen. Ebenfalls erfreulich ist, dass kein Lokal am Kahlenberg die „Identitären“ bewirten wollte, so mussten die meisten Neofaschist*innen hungrig nachhause fahren. Nach der eigentlichen Demonstration zogen viele Antifaschist*innen noch spontan unter antikapitalistischen Parolen durch das Döblinger Villenviertel am Kahlenberg – Ein gelungener Abschluss für einen erfolgreichen Tag.
Nach der Wahl am 15. Oktober, bei der sich ein weiterer Rechtsrutsch abzeichnet, wird abzuwarten sein, wie die radikale Rechte auf diesen Sieg reagiert – Wir werden uns ihr jedenfalls in den Weg stellen.

Junge Linke unterstützt Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien

Gemeinsam mit der Young European Left erklären wir uns solidarisch mit der Joventuts d’Esquerra Republicana und ihrer Forderung, das katalanische Unabhängigkeitsreferendum abzuhalten.
Viele Menschen in Katalonien wollen ihre Zukunft demokratisch entscheiden – Ob mit „Ja“ oder „Nein“. Doch die spanische Regierung will das Referendum mit aller Macht und mit allen möglichen Tricks verhindern. In dieser Zeit bekommt die JERC und die katalanische Bevölkerung unsere vollste Unterstützung. Die Unabhängigkeit Kataloniens wäre eine Chance, endlich all die progressiven Reformen umzusetzen, die bereits seit Jahren beschlossen, aber von der spanischen Regierung immer abgelehnt wurden.
Die JERC fordert aber nicht bloß eine Grenzverschiebung, sondern auch einen radikalen Gesellschaftswandel – Und diesen weit über die iberische Halbinsel hinaus.
Wir verteidigen das Referendum und das Recht auf Selbstbestimmung des katalanischen Volkes – Hoch die internationale Solidarität!

Junge Linke: Nein zu Olympia in Innsbruck!

Am 15. Oktober diesen Jahres wird in Tirol nicht nur die Nationalratswahl stattfinden, es wird auch abgestimmt, ob sich Innsbruck für die olympischen und paralympischen Winterspiele 2026 bewerben soll oder nicht. Wenn ihr davon schon gehört habt dann wahrscheinlich wegen der manipulativen Fragestellung bei der Volksbefragung: „Soll das Land Tirol ein selbstbewusstes Angebot für nachhaltige, regional angepasste sowie wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Olympische und Paralympische Winterspiele Innsbruck-Tirol 2026 legen?“ lautet die Frage, die mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten ist. Das am Ende allerdings herauskommt, was die Fragestellung zu versprechen scheint, ist mehr als fraglich.
Seit Jahren werden in Innsbruck die tatsächlich kalten Winter seltener und stattdessen von Wetterphasen abgelöst, in denen es sogar zu kalt für eine künstliche Beschneiung ist, da es einfach zu warm ist. Somit steht die Umsetzung eigentlich komplett in den Sternen.
Weiters ist den bisher veröffentlichten Zahlen zu den Kosten nicht zu trauen – Meist sind olympische Spiele dann doch teurer. Und selbst bei einem Gewinn würden diesen die IOC Funktionäre einstecken, während die Stadt Innsbruck lediglich die Haftungen übernimmt. Das olympische Dorf wird von privater Hand gebaut, es wird nachher also kaum als sozialer Wohnraum zur Verfügung stehen, den die Stadt so dringend braucht. Bereits die Machbarkeitsstudie der Stadt Innsbruck kostete so viel wie 13 Jahre Mädchenzentrum ARANEA, bei dem in den nächsten Jahren gespart wird.
Und selbst wenn all diese Kosten eh nicht ins Gewicht fallen – Warum genau musste dann nochmal die Mindestsicherung gekürzt werden?

Wir finden es zynisch, dass ein Land einerseits bei den Ärmsten einspart und gleichzeitig sportliche Großprojekte angeht – Das Geld wäre bei Mindestsicherung, sozialem Wohnbau, Mädchenzentrum und vielen anderen Sozialprojekten gerade für Jugendliche weitaus besser aufgehoben.
Deshalb rufen wir dazu auf, am 15. Oktober KPÖ-PLUS zu wählen und gegen eine Olympia-Bewerbung zu stimmen!

Jugend kämpft – Kampagne zur Nationalratswahl

Schon wieder ein Wahlkampf und schon wieder kaum ernstzunehmende Vertreter*innen für uns junge Menschen. Das wollen wir endlich ändern und starten daher mit der LGJ – Linke GewerkschaftsJugend gemeinsam die Kampagne “#jugendkämpft“.

Jugend kämpft – aber wofür eigentlich?

Wir wollen, dass unsere Zukunft nicht mehr verbrannt wird. Wir wollen nicht mehr für grenzenlos wirkende Unternehmensprofite arbeiten und dabei selbst verhungern. Wir wollen nicht mehr unser letztes Hemd für unsere Wohnungen geben und die Angst haben, nach Lehre, Schule oder Studium keine Arbeit zu finden. Wir wollen einen gesetzlichen Mindestlohn von 1.700€ im Monat einhergehend mit Arbeitszeitverkürzung, wir wollen staatliche Investitionen in die Wirtschaft um Arbeitsplätze zu schaffen, wir wollen die kostenfreie Möglichkeit auf Abtreibung in staatlichen Kliniken in allen Bundesländern, wir wollen eine gesetzliche Mietzinsobergrenze und vieles mehr. Kurz gesagt: eine Umverteilung von denen da oben, zu uns hier unten!
Unsere gemeinsame Spitzenkandidatin für diese Kampagne ist Samira Shady Sany. Samira ist die Sprecherin der Linken Gewerkschaftsjugend Wien, Frauensprecherin des GLB-Wien und arbeitet als Elektronikerin. Sie ist die Stimme für uns junge Arbeitnehmer*innen, Schüler*innen und Lehrlinge. Diese Stimme fehlte bisher nicht nur im Parlament, sondern auch auf der Liste von KPÖ PLUS, weshalb wir uns über jede Vorzugsstimme für Samira freuen, damit wir uns alle bei einem möglichen Einzug ins Parlament gut vertreten fühlen können!
Macht mit uns gemeinsam den 12. August, den Tag der Jugend, zukünftig zum Jugendkampftag!
#jugendkämpft
www.jugendkaempft.at

Get-Active Seminar

Nur weil die Nationalratswahl vorbei ist, heißt das noch lange nicht, dass die Politik wieder 5 Jahre Nebensache ist. Natürlich versprechen die etablierten Parteien kurz vor der Wahl alle das Blaue vom Himmel und täuschen vor, in deinem Interesse zu handeln – Aber das ist bald vergessen.
Um deine Interessen zu vertreten musst du selbst aktiv zu werden!
Wenn du uns im Wahlkampf kennen gelernt hast oder uns einfach so mal näher kennen lernen willst komm zu unserem Seminar.

Der genaue Ort steht noch nicht fest, ebenso die Themen – Aber neben spannenden Vorträgen & Workshops wird auch der Spaß nicht zu kurz kommen.
Anmeldung unter: junge-linke@gmx.at

Jetzt für KPÖ PLUS unterschreiben!

Ab morgen gilt es. Dann muss jede Partei, die nicht bereits im Parlament vertreten ist, 2600 amtlich beglaubigte Unterstützungserklärungen sammeln um am 15. Oktober am Stimmzettel zu stehen – Wir rufen dazu auf, ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit zu setzen und mit einer Unterschrift für KPÖ PLUS eine soziale Alternative am Stimmzettel zu ermöglichen.

Ab Dienstag, 25. Juli, kann für die Kandidatur der KPÖ unterschrieben werden.

In Wien ist es möglich auf jedem Bezirksamt zu unterschreiben, sofern man in Wien hauptgemeldet ist.
Die Öffnungszeiten der Wiener Bezirksämter: Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr – am Donnerstag bis 17.30.
In allen anderen Gemeinden kann nur am Gemeindeamt unterschrieben werden, dort unterscheiden sich die Öffnungszeiten leider, aber sowohl der Ort als auch die Öffnungszeiten sind im Internet leicht zu finden.

Unterschreiben können all jene, die wählen können (leider also nur Staatsbürger*innen) – das heißt alle, die bis zum 15. Oktober 2001 geboren wurden.
Die Unterstützungserklärung muss persönlich auf dem Gemeindeamt/Magistrat (vor dem Beamten/der Beamtin) unterschrieben werden.
Die Gemeinde ist ab dem Stichtag (25. Juli) verpflichtet, ohne Verzug am Formular zu bestätigen, dass man im Wähler*innenverzeichnis eingetragen ist und seine Unterschrift persönlich geleistet hat.
Im Anschluss das beglaubigte Formular in ein Kuvert stecken und an KPÖ-Wien, Drechslergasse 42, 1140 Wien senden. Groß drauf schreiben: Postgebühr zahlt der Empfänger

Treffen mit der Linksjugend [’solid]

Am 17. Juli 2017 traf unser Bundessprecher Simon Neuhold die Bundessprecherin der deutschen Linksjugend [’solid], Sarah Rambatz. Es wurde sich spannend über künftige Zusammenarbeit und den gewünschten gegenseitigen Austausch unterhalten. Das Treffen fand bei der Basisgruppe Linksjugend ’solid Wandsbek statt, die versucht in Hamburg die Linksjugend wieder ein Stück stabiler zu machen.

Wir sind nicht nur international in der Initiative Young European Left vertreten, sondern versuchen auch konkret mit Jugendorganisationen aus den unmittelbaren Nachbarländern zusammenzuarbeiten.

Antifaschismus trotz Verbot – Identitäre in Graz blockieren!

Die Identitäre Bewegung Österreich will heute am Grazer Schlossberg eine Demonstration zu Ehren von Major Franz Xaver Hackher zu Hart, der die Stadt gegen die napoleonische Armee verteidigen konnte, abhalten. Damit stellt sie sich ganz bewusst in eine antiaufklärerische Tradition. Denn die Abwehr der bürgerlich-demokratischen Revolution und die Verteidigung einer zutiefst antisemitischen Gesellschaft ist gleichsam die Geburtsstunde des deutsch-völkischen Nationalismus. Der deutsche Soziologe Detlev Clausen bezeichnet diese „Kombination von antifranzösisch und antisemitisch, antirevolutionär und antitraditionell in der deutschtümelnden Ideologie“ als den „Nukleus der späteren nationalsozialistischen Exzesse.“
Nach ihren gescheiterten Demonstrationen in Berlin dieses und in Wien letztes Jahr, wollen es die neofaschistischen Identitären jetzt wohl in der „Stadt der Volkserhebung“ versuchen. Und die neue schwarz-blaue Regierung und ihre Polizei machen ihr auch gleich einen großen Gefallen und verbietet mit fadenscheinigen Argumenten die angemeldete Protestkundgebung. Wir verlinken hier dazu einen Text von Michael Bonvalot: http://www.bonvalot.net/grazer-polizei-verbietet-demo-gegen-neofaschisten-743/

Aber es wird trotzdem zum antifaschistischen Flashmob aufgerufen und diesem Aufruf schließen wir uns an. So wie Franz Xaver Hackher zu Hart schließlich Graz doch verlor, so werden heute auch die Identitären blockiert.