Get-Active Seminar

Nur weil die Nationalratswahl vorbei ist, heißt das noch lange nicht, dass die Politik wieder 5 Jahre Nebensache ist. Natürlich versprechen die etablierten Parteien kurz vor der Wahl alle das Blaue vom Himmel und täuschen vor, in deinem Interesse zu handeln – Aber das ist bald vergessen.
Um deine Interessen zu vertreten musst du selbst aktiv zu werden!
Wenn du uns im Wahlkampf kennen gelernt hast oder uns einfach so mal näher kennen lernen willst komm zu unserem Seminar.

Der genaue Ort steht noch nicht fest, ebenso die Themen – Aber neben spannenden Vorträgen & Workshops wird auch der Spaß nicht zu kurz kommen.
Anmeldung unter: junge-linke@gmx.at

Jetzt für KPÖ PLUS unterschreiben!

Ab morgen gilt es. Dann muss jede Partei, die nicht bereits im Parlament vertreten ist, 2600 amtlich beglaubigte Unterstützungserklärungen sammeln um am 15. Oktober am Stimmzettel zu stehen – Wir rufen dazu auf, ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit zu setzen und mit einer Unterschrift für KPÖ PLUS eine soziale Alternative am Stimmzettel zu ermöglichen.

Ab Dienstag, 25. Juli, kann für die Kandidatur der KPÖ unterschrieben werden.

In Wien ist es möglich auf jedem Bezirksamt zu unterschreiben, sofern man in Wien hauptgemeldet ist.
Die Öffnungszeiten der Wiener Bezirksämter: Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr – am Donnerstag bis 17.30.
In allen anderen Gemeinden kann nur am Gemeindeamt unterschrieben werden, dort unterscheiden sich die Öffnungszeiten leider, aber sowohl der Ort als auch die Öffnungszeiten sind im Internet leicht zu finden.

Unterschreiben können all jene, die wählen können (leider also nur Staatsbürger*innen) – das heißt alle, die bis zum 15. Oktober 2001 geboren wurden.
Die Unterstützungserklärung muss persönlich auf dem Gemeindeamt/Magistrat (vor dem Beamten/der Beamtin) unterschrieben werden.
Die Gemeinde ist ab dem Stichtag (25. Juli) verpflichtet, ohne Verzug am Formular zu bestätigen, dass man im Wähler*innenverzeichnis eingetragen ist und seine Unterschrift persönlich geleistet hat.
Im Anschluss das beglaubigte Formular in ein Kuvert stecken und an KPÖ-Wien, Drechslergasse 42, 1140 Wien senden. Groß drauf schreiben: Postgebühr zahlt der Empfänger

Treffen mit der Linksjugend [’solid]

Am 17. Juli 2017 traf unser Bundessprecher Simon Neuhold die Bundessprecherin der deutschen Linksjugend [’solid], Sarah Rambatz. Es wurde sich spannend über künftige Zusammenarbeit und den gewünschten gegenseitigen Austausch unterhalten. Das Treffen fand bei der Basisgruppe Linksjugend ’solid Wandsbek statt, die versucht in Hamburg die Linksjugend wieder ein Stück stabiler zu machen.

Wir sind nicht nur international in der Initiative Young European Left vertreten, sondern versuchen auch konkret mit Jugendorganisationen aus den unmittelbaren Nachbarländern zusammenzuarbeiten.

Antifaschismus trotz Verbot – Identitäre in Graz blockieren!

Die Identitäre Bewegung Österreich will heute am Grazer Schlossberg eine Demonstration zu Ehren von Major Franz Xaver Hackher zu Hart, der die Stadt gegen die napoleonische Armee verteidigen konnte, abhalten. Damit stellt sie sich ganz bewusst in eine antiaufklärerische Tradition. Denn die Abwehr der bürgerlich-demokratischen Revolution und die Verteidigung einer zutiefst antisemitischen Gesellschaft ist gleichsam die Geburtsstunde des deutsch-völkischen Nationalismus. Der deutsche Soziologe Detlev Clausen bezeichnet diese „Kombination von antifranzösisch und antisemitisch, antirevolutionär und antitraditionell in der deutschtümelnden Ideologie“ als den „Nukleus der späteren nationalsozialistischen Exzesse.“
Nach ihren gescheiterten Demonstrationen in Berlin dieses und in Wien letztes Jahr, wollen es die neofaschistischen Identitären jetzt wohl in der „Stadt der Volkserhebung“ versuchen. Und die neue schwarz-blaue Regierung und ihre Polizei machen ihr auch gleich einen großen Gefallen und verbietet mit fadenscheinigen Argumenten die angemeldete Protestkundgebung. Wir verlinken hier dazu einen Text von Michael Bonvalot: http://www.bonvalot.net/grazer-polizei-verbietet-demo-gegen-neofaschisten-743/

Aber es wird trotzdem zum antifaschistischen Flashmob aufgerufen und diesem Aufruf schließen wir uns an. So wie Franz Xaver Hackher zu Hart schließlich Graz doch verlor, so werden heute auch die Identitären blockiert.

Solidarität mit der Pride-Parade in Istanbul

In einer zunehmend autoritäreren Türkei wurde die 15. Istanbuler Pride verboten. Die örtliche Community entschloss sich allerdings dennoch, ein Zeichen für Gleichberechtigung zu setzen und viele Mitglieder gingen dennoch auf die Straße. Die türkische Polizei ging daraufhin mit aller Härte gegen die friedlichen Demonstrant*innen vor – Bei einigen reichte schon ein T-Shirt mit einer Regenbogenflagge, um festgehalten zu werden. Aktivist*innen wurden ebenso daran gehindert, auf der zentralen Einkaufsstraße Istlikal trotz Verbots zu demonstrieren. Es gab zahkreche Festnahmen und die Polizei setzte auch Gummigeschosse ein.
All das sind nur weitere Zeichen für die allgemeine Entwicklung der Türkei nach rechts und in einen autoritär geführten Staat.

Wir sprechen der türkischen LGBTQIA-Community unsere vollste Solidarität aus – Dayanışma!

Junge Linke begrüßt Entscheidung der Jungen Grünen

Die Junge Linke begrüßt die Entscheidung des Vorstands und vieler Aktivist*innen der Jungen Grünen, den Verein PLUS (Plattform unabhängig solidarisch) zu gründen und mit diesem auf den offenen Listen der KPÖ bei der kommenden Nationalratswahl anzutreten.
Viele der führenden Mitglieder der Jungen Grünen haben sich damit auch endgültig gegen den leichten Weg auf Posten über die grüne Partei entschieden, auch das ist zu honorieren. Wir hoffen, dass diese Kooperation fruchtbar ist und über die Nationalratswahlen hinaus geht. Denn die Jungen Grünen bringen Professionalität, Elan, Kampfgeist und neue, junge Gesichter ins Umfeld der KPÖ und in die Politik.
Gerade als Jugendorganisation sehen wir eine solche Kandidatur sehr positiv, da dadurch auch mehr junge Leute auf der Liste der KPÖ kandidieren werden. Das ist eines unserer erklärten Ziele.
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und hoffen, dass die Arbeit der nächsten Wochen und Monate einer sozialen, klassenkämpferischen Alternative in der österreichischen Politik wieder mehr Gehör verschafft.

Am 15. Oktober: KPÖ

WE CELEBRATE PRIDE!

Auch dieses Jahr gibt es in Österreich wieder viele Möglichkeiten für die Rechte von LGBTQIA auf die Straße zu gehen. Obwohl queer sein natürlich nicht nur gute Laune sondern auch politische Aktivität bedeutet, glauben wir, dass feiern einmal im Jahr wichtig ist. Vor allem weil es Fundis so stört. Wir wollen auch daran erinnern, dass die ersten CSDs und Pride-Paraden Aufstände waren und für viele Menschen eine Befreiung darstellten. Gleichzeitig gibt es noch viele Orte auf dieser Welt, in denen das nicht möglich ist. Auch für die Menschen die es nicht können wollen wir auf die Straße gehen und feiern!

Finden könnt ihr uns dieses Jahr in Wien bei der Regenbogenparade: https://www.facebook.com/events/110560899553697/?ti=cl

Oder bei der Demonstration gegen den Marsch für die Familie: https://www.facebook.com/events/1580273535317293/?ti=cl

In Kärnten/Koroška veranstalten wir die 2. Regenbogenparade mit: https://www.facebook.com/events/457509454641233/?ti=cl

Und in Linz werden wir ebenfalls beim CSD dabei sein: https://www.facebook.com/events/1391457414276324/?ti=cl

Feiert mit uns!

Steuerpläne von Sebastian Kurz sind Angriff auf den Sozialstaat!

Sebastian Kurz hat bereits bewiesen, dass er lieber redet als tatsächlich umsetzt. So bestand auch seine Tätigkeit als Außenminister oft draus, Meinungen zu einem Thema zu äußern, dann aber nichts zu tun. Dieser Populismus kommt allerdings sehr gut an. Und mit einer weiteren populistischen Forderung will Kurz nun in den Wahlkampf gehen: Steuerentlastung

Sebastian Kurz will laut eigenen Angaben zwischen 12 und 14 Milliarden Euro an Steuern einsparen und behauptet, dies käme vor allem den Arbeitnehmer*innen zugute. Gefragt nach den Quellen dieser 12 bis 14 Milliarden denkt Kurz vor allem an Sozialleistungen. Gemeint sind die Wiener Mindestsicherung für ausländische Staatsbürger*innen oder die Auszahlung der Kinderbeihilfe an im Ausland lebende Kinder. Ganz zu schweigen davon, dass Kurz und die neue Volkspartei wieder bei denjenigen sparen wollen, die sowieso kaum etwas besitzen, haben diese Angaben auch einen Rechenfehler.

Denn im Vorjahr flossen nur 273 Millionen Euro Kinderbeihilfe ins Ausland und aus Wien gingen nur 626 Millionen Euro Mindestsicherung an ausländische Staatsbürger*innen. Selbst wenn man hier noch die anderen Mindestsicherungsbeiträge dazurechnet, was Kurz Büro aber nicht tut, werden die 12 bis 14 Milliarden wohl nicht erreicht.

Das lässt mehrere Schlussfolgerungen zu:
1. Sebastian Kurz Team hat sich bei der geplanten Steuerreform gehörig verrechnet, oder verschweigt einfach noch große Teile davon.
2. Einleuchtender ist aber: Sebastian Kurz und die neue Volkspartei wollen noch viel weitreichendere Kürzungen vornehmen – Wieder bei den Ärmsten der Armen.

Interessant ist auch, dass die FPÖ genau dasselbe fordert. Österreich steuert wohl auf eine Neuauflage von schwarz-blau zu.

Internationale Solidarität mit der YPG/YPJ im Kampf um Rakka

Mit dem heutigen Tag haben die SDF, allen voran die kurdischen Einheiten der YPG/YPJ, ihre Offensive auf Rakka begonnen. Mit dem „Große Schlacht“ genannten Angriff sollen die Truppen des IS aus dem Stadtgebiet vertrieben und Rakka damit befreit werden.

Die ersten kurdischen Einheiten sollen das Stadtgebiet bereits betreten haben.

Serkeftin, viel Erfolg an die kurdischen Genoss*innen der YPG/YPJ!

Junge Linke unterstützt Wohnkampagne der KPÖ

Habt ihr eigentlich schon von der Kampagne „Wohnen darf nicht arm machen“ von der KPÖ gehört?
Während dieser Kampagne will die KPÖ möglichst viele Unterschriften sammeln, um Druck auf den Nationalrat auszuüben und die Wohnungssituation zu verbessern.

Die Eckpunkte der Kampagne sind:
-Einheitliche, niedrigere Obergrenzen für Mieten!
-Abschaffung der Maklerprovision für Mieterinnen und Mieter!
-Keine Privatisierungen öffentlichen Wohnraums!
-Ausweitung des kommunalen, öffentlichen Wohnbaus!

Wir unterstützen die Kampagne natürlich und das solltet ihr am besten auch tun!
Hier gibt es noch mehr Informationen: http://www.kpoe.at/…/posi…/2017/wohnen-darf-nicht-arm-machen