Was ist das für 1 Ergebnis? 1 gschissenes!

Einige Überraschungen brachte der Wahlabend, aber auch nichts Neues. Wir waren mit unserem Wahlkampf zufrieden – Die Wähler*innen offenbar nicht. Schwarz-blaue Schwammerl dominieren in allen Bundesländern und auch wenn wir ein demokratisches Ergebnis selbstverständlich respektieren, werden wir uns umso stärker dafür einsetzen dass sich dies ändert. Was sich zeigt ist das kommunale Verankerung ein wichtiger Grund für eine Wahlentscheidung ist. Das KPÖ-Plus-Projekt muss sich jetzt die Frage stellen inwiefern man diese verstärken bzw. noch viel wichtiger wieder erreichen kann. Die neu gewonnen Aktivist*innen müssen in das Projekt integriert werden, die Bundesländer stärker gefördert werden. Kommunale Mandate müssen zum wichtigsten Wahlziel ausgerufen werden. Die kommunistische Partei muss gleichzeitig „Kümmerpartei“ sein, die direkt bei den Menschen ist, genauso wie sie Forderungen zu stellen hat die zeigen das unsere jetzige Gesellschaft noch lange nicht das ist was erreicht werden kann. Unmissverständlich muss klargestellt werden dass wir eine Gesellschaft erreichen können und wollen die frei von Ausbeutung, frei von Ausgrenzung und auch frei von menschenfeindlichen Ideologien ist. Wir wollen mit einem abgeänderten Zitat von Bert Brecht schließen: “Ändere das Wahlergebnis, Österreich braucht es!“

Kandidat*innen und Wahlempfehlungen zur Nationalratswahl

Wir präsentieren euch hier in aller Kürze unsere Kandidat*innen zur Nationalratswahl auf der offenen Liste von KPÖ PLUS. Weiters finden sich hier auch Aufrufe für Kandidat*innen, mit denen wir sympathisieren.


Samira Shady Sany.
Samira steht mitten im Leben. Sie ist nicht nur die Spitzenkandidatin der Jugendkampagne „#jugendkämpft“, sondern auch die Sprecherin der LGJ – Linke GewerkschaftsJugend in Wien, die Frauensprecherin des GLB-Wien und sie macht eine Lehre zur Elektronikerin. Im Gegensatz zu vielen die studiert haben, nie arbeiten mussten und jetzt ihre politischen Funktionen inne haben, weiß Samira, wie das so ist, wenn Miete und Fixkosten den Lohn auffressen. Die Politik die sie will, richtet sich an die 99% in der Bevölkerung und nicht an das eine Prozent der Banken und Unternehmen, die ihre Gewinne mal schnell da hinschieben, wo es ihnen am günstigsten erscheint. Es braucht eine Umverteilung von oben nach unten zu denen, die das Geld dringend benötigen! Es braucht Politiker*innen, die mit und nicht gegen die Menschen arbeiten. Es braucht Solidarität, statt Hetze und Hass. Eine Vorzugsstimme am 15. für die 15. auf der Liste von KPÖ PLUS!


Simon Neuhold.
Simon ist Zivildiener in der Altenpflege, Mitglied im Bundessprecher*innenrat der Jungen Linken und kandidiert sowohl auf Platz 4 im Wahlkreis Wien Süd, als auch auf Platz 26 auf der Wiener Landesliste.
Warum er kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Es geht darum Mut zu machen, aufzustehen und sich zu widersetzen. Für eine soziale und gerechte Gesellschaft!
Deshalb kandidiere ich für KPÖ PLUS!“


David Michael Dimko.
David ist Bürokaufmann, Mitglied im Bundessprecher*innenrat der Jungen Linken und kandidiert auf Platz 8 im Wahlkreis Wien Süd.
Warum er kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Ich kandidiere für soziale Gerechtigkeit und für Verbesserung der Lebensqualität. In kurzen Worten kandidiere ich für KPÖ PLUS.“


Luise Wilczek.
Luise ist Studentin, Mitglied im Bundessprecher*innerat der Jungen Linken und kandidiert auch Platz 41 der Wiener Landesliste.
Warum sie kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Gemeinsam gegen jede Form von Faschismus und Antisemitismus! Egal ob rechtsextrem, islamistisch oder anders begründet!“


David Heck.
David ist Kommissionär, Mitglied im Bundessprecher*innenrat der Jungen Linken und kandidiert auf Platz 9 im Wahlkreis Linz und Umgebung.
Warum er kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Ob arm oder reich, am Ende sind wir alle gleich.
Es braucht endlich eine Umverteilung von oben nach unten. Genau deshalb kandidiere ich für KPÖ PLUS!“


Andreas Auzinger.
Andreas ist Betriebslogistikkaufmann, Mitglied im Landesvorstand der KPÖ Oberösterreich und er kandidiert sowohl auf Platz 1 im Regionalwahlkreis Innviertel als auch auf Platz 16 der oberösterreichischen Landesliste.
Warum er kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Gegen den faulen Zauber des Kapitalismus! Wir brauchen eine soziale und solidarische Gesellschaft und eine Wirtschaft mit Plan, damit unsere Zukunft gesichert ist“


Nadile Jîyan.
Nadile ist Schülerin, Co-Vorsitzende des kurdischen Kulturvereins und kandidiert auf Platz 2 der Salzburger Landesliste.
Warum sie kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Das politische System steht still und die selbsternannten starken Männer drängen an die Macht.
Wir brauchen aber keine Führer, sondern echte Demokatie und eine solidarische Gesellschaft!“


Samuel Peter Seitz. Er ist Lehrling, Bezirkssprecher der KPÖ St. Pölten und kandidiert im Wahlkreis Niederösterreich Mitte auf Platz 8.
Warum er kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten! Wir arbeiten für eine Zukunft, in der es sich lohnt zu
leben.“

Wir rufen außerdem dazu auf, folgenden Kandidat*innen in ihrem jeweiligen Regionalwahlkreis oder auf der Landesliste, eine Vorzugsstimme zu geben:
Georg Högelsteiner, Platz 6 im Wahlkreis Wien Nord und Platz 44 auf der Wiener Landesliste oder Bernhard Gaishofer, Platz 2 im Wahlkreis Wien Nord
Thomas Hörl, Platz 7 auf der Tiroler Landesliste und Spitzenkandidat im Wahlkreis Tirol Unterland
Nikolaus Lackner, Platz 12 auf der niederösterreichischen Landesliste und Spitzenkandidat im Wahlkreis Waldviertel oder Matthias Allinger, Platz 2 im Wahlkreis Waldviertel
Sarah Pansy, Platz 13 auf der Wiener Landesliste und Platz 2 im Wahlkreis Wien Innen Ost

Junge Linke ruft zur Wahl von KPÖ PLUS auf!

Wir wollen, dass unsere Zukunft nicht mehr verbrannt wird. Wir wollen nicht mehr für grenzenlos wirkende Unternehmensprofite arbeiten und dabei selbst verhungern. Wir wollen nicht mehr unser letztes Hemd für unsere Wohnungen geben und die Angst haben, nach Lehre, Schule oder Studium keine Arbeit zu finden. Wir wollen einen gesetzlichen Mindestlohn von 1.700€ im Monat einhergehend mit Arbeitszeitverkürzung, wir wollen staatliche Investitionen in die Wirtschaft um Arbeitsplätze zu schaffen, wir wollen die kostenfreie Möglichkeit auf Abtreibung in staatlichen Kliniken in allen Bundesländern, wir wollen eine gesetzliche Mietzinsobergrenze und vieles mehr. Kurz gesagt: eine Umverteilung von denen da oben, zu uns hier unten!

Deshalb haben wir, gemeinsam mit der Linken Gewerkschaftsjugend, die Kampagne #jugendkämpft gestartet. Unsere gemeinsame Spitzenkandidatin für die Kampagne #jugendkämpft war Samira Shady Sany. Samira ist die Sprecherin der Linken Gewerkschaftsjugend Wien, Frauensprecherin des Gewerkschaftlichen Linksblocks Wien und arbeitet als Elektronikerin. Sie ist die Stimme für uns junge Arbeitnehmer*innen, Schüler*innen und Lehrlinge. Diese Stimme fehlte bisher nicht nur im Parlament, sondern auch auf der Liste von KPÖ PLUS, weshalb wir uns über jede Vorzugsstimme für Samira freuen, damit wir uns alle bei einem möglichen Einzug ins Parlament gut vertreten fühlen können!

Für uns ist es ganz klar: Wir rufen dazu auf, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen und Samira Shady Sany eine Vorzugsstimme zu geben!

Wiener Kandidat*innen zur Nationalratswahl

Hier präsentieren wir euch die Junge Linke Mitglieder, die bei dieser Nationalratswahl für KPÖ PLUS kandidieren.


Luise Wilczek
Luise ist Studentin, Mitglied im Bundessprecher*innerat der Jungen Linken und kandidiert auch Platz 41 der Wiener Landesliste.
Warum sie kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Gemeinsam gegen jede Form von Faschismus und Antisemitismus! Egal ob rechtsextrem, islamistisch oder anders begründet!“


David Michael Dimko
David ist Bürokaufmann, Mitglied im Bundessprecher*innenrat der Jungen Linken und kandidiert auf Platz 8 im Wahlkreis Wien Süd.
Warum er kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Ich kandidiere für soziale Gerechtigkeit und für Verbesserung der Lebensqualität. In kurzen Worten kandidiere ich für KPÖ PLUS.“


Simon Neuhold
Simon ist Zivildiener in der Altenpflege, Mitglied im Bundessprecher*innenrat der Jungen Linken und kandidiert sowohl auf Platz 4 im Wahlkreis Wien Süd, als auch auf Platz 26 auf der Wiener Landesliste.
Warum er kandidiert und dazu aufruft, am 15. Oktober KPÖ PLUS zu wählen: „Es geht darum Mut zu machen, aufzustehen und sich zu widersetzen. Für eine soziale und gerechte Gesellschaft!
Deshalb kandidiere ich für KPÖ PLUS!

Jugend Kämpft – 4 Eckpunkte der Kampagne

Wir wollen die Stimmen sein für junge Arbeiter*innen, Schüler*innen, Studierende, Lehrlinge und auch für jene, die durch die Umstände im Kapitalismus ohne Arbeit sind! Wir sind die, denen die Zukunft von den Leuten im Parlament gestohlen wird, die selbst kaum einen Finger für ihr gutes Leben zu rühren haben! Die Zukunft gehört uns und faulen, korrupte Politiker und ihre Freunderl in der Wirtschaft dürfen sie uns nicht mehr wegnehmen. Unser Wahlkampf ist daher ganz im Zeichen der Umverteilung von denen da oben, die viel zu viel haben, zu uns hier unten, die wir fast verhungern müssen abseits vom reich gedeckten Tisch.

Programm:

Arbeit
•Gesetzlicher Mindestlohn von 1.700€ im Monat – 13 Euro die Stunde, 30 Stunden die Woche
•Garantierte Fixanstellung nach dem Ende der Lehre
•Einführung der Maschinensteuer um zu verhindern, dass Firmen ihre Arbeitnehmer*innen entlassen und einfach so damit davonkommen und um den Sozialstaat weiter zu finanzieren
•Schaffung von Arbeitsplätze durch staatliche Investitionen – damit niemand mehr arbeitslos sein muss
•Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Frauen müssen endlich so viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen

Wohnen
•Obergrenze für Mieten, damit Wohnen kein Luxus ist
•Verbot von Spekulation mit Wohnraum – das ist pervers
•Maklerprovision für Mieter*innen abschaffen
•Mehr sozialer Wohnbau

Ausbildung
•Mehr Ausbildungsplätze – garantiert für alle
•Freier Unizugang ohne Gebühren und Aussortierung
•Ausbildung darf kein Luxus sein – Internats- und weitere Kosten dürfen nicht auf Lehrlinge abgewälzt werden

Soziales
•kostenfreie Möglichkeit auf Abtreibung in staatlichen Kliniken in allen Bundesländern
•Vermögen und Erbschaft müssen besteuert werden um den Sozialstaat weiter zu sichern
•Verhütungsmittel müssen günstiger werden
•Kürzungen bei der Mindestsicherung zurücknehmen

Zum Internationalen Tag des Friedens

Heute, am 21. September, findet der Internationale Tag des Friedens statt.
Das ist in einer Welt voll Leid und Krieg fast ein Hohn. Wir wollen heute nicht in das liberale Mantra des „bösen Krieges“ verfallen, denn es ist nicht alles schwarz-weiß und manche Konflikte, wie zum Beispiel die Vernichtung Nazideutschlands, können ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr friedlich gelöst werden.
Wir wollen vielmehr aufzeigen, wie Österreich einen tatsächlichen Beitrag zu weniger Leid in der Welt leisten könnte: In dem es seine Waffenexporte einstellt.
Ein neutrales Land wie Österreich darf sich nicht weiter indirekt an Kriegen beteiligen und Waffen nach Saudi-Arabien schicken, die diese dann in Jemen einsetzen. Ebenso wenig sollte es möglich sein, dass plötzlich Waffen der österreichischen Firma Steyr Mannlicher in Kriegsschauplätzen in Syrien und im Irak und sogar in den Händen des sogenannten „Islamischen Staats“ landen.
Eben diese Firmen, wie Steyr Mannlicher, streichen fette Gewinne ein, die Firma Glock konnte ihren Gewinn im letzten Jahr sogar auf 162 Milliarden Euro steigern.
Wir finden, dass diese Geschäft mit dem Tod aufhören muss und Österreich seine Waffenexporte einstellen sollte – Denn Waffen finden ihren Krieg!

Frühstück für Erwerbsarbeitslose – Wahlkampf für KPÖ PLUS

Gestern beteiligte sich die Junge Linke in Klagenfurt/Celovec an einer Aktion von KPÖ PLUS vor dem Arbeitsmarktservice – Statt hohler Phrasen gab es gelebte Solidarität in Form von Kaffee und Kuchen.
Martin Diendorfer, Spitzenkandidat von KPÖ PLUS in Kärnten/Koroška: „Während die Kandidat*innen der bürgerlichen Parteien mit Prominenten posieren oder sich selbst als VIP inszenieren und für Selfies zur Verfügung stehen, ist es uns wichtig mit jenen Kärntner*innen persönlich zu sprechen, die von den herrschenden Parteien – wenn überhaupt – als statistische Zahl oder gar budgetäres Einsparungspotenzial wahrgenommen werden.“

Junge Linke auf Demonstration gegen Identitäre am Kahlenberg

Letzten Samstag wollten die neofaschistischen „Identitären“ einen Fackelmarsch am Kahlenberg abhalten – Gemeinsam mit rund 150 anderen antifaschistischen Aktivist*innen stellten sich auch Mitglieder der Ortsgruppe Wien den Faschist*innen entgegen. Die „Identitären“ konnten dank der antifaschistischen Blockaden erst verspätet mit ihrem Marsch beginnen und mussten dann auf den Leopoldsberg ausweichen. Ebenfalls erfreulich ist, dass kein Lokal am Kahlenberg die „Identitären“ bewirten wollte, so mussten die meisten Neofaschist*innen hungrig nachhause fahren. Nach der eigentlichen Demonstration zogen viele Antifaschist*innen noch spontan unter antikapitalistischen Parolen durch das Döblinger Villenviertel am Kahlenberg – Ein gelungener Abschluss für einen erfolgreichen Tag.
Nach der Wahl am 15. Oktober, bei der sich ein weiterer Rechtsrutsch abzeichnet, wird abzuwarten sein, wie die radikale Rechte auf diesen Sieg reagiert – Wir werden uns ihr jedenfalls in den Weg stellen.

Junge Linke unterstützt Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien

Gemeinsam mit der Young European Left erklären wir uns solidarisch mit der Joventuts d’Esquerra Republicana und ihrer Forderung, das katalanische Unabhängigkeitsreferendum abzuhalten.
Viele Menschen in Katalonien wollen ihre Zukunft demokratisch entscheiden – Ob mit „Ja“ oder „Nein“. Doch die spanische Regierung will das Referendum mit aller Macht und mit allen möglichen Tricks verhindern. In dieser Zeit bekommt die JERC und die katalanische Bevölkerung unsere vollste Unterstützung. Die Unabhängigkeit Kataloniens wäre eine Chance, endlich all die progressiven Reformen umzusetzen, die bereits seit Jahren beschlossen, aber von der spanischen Regierung immer abgelehnt wurden.
Die JERC fordert aber nicht bloß eine Grenzverschiebung, sondern auch einen radikalen Gesellschaftswandel – Und diesen weit über die iberische Halbinsel hinaus.
Wir verteidigen das Referendum und das Recht auf Selbstbestimmung des katalanischen Volkes – Hoch die internationale Solidarität!

Junge Linke: Nein zu Olympia in Innsbruck!

Am 15. Oktober diesen Jahres wird in Tirol nicht nur die Nationalratswahl stattfinden, es wird auch abgestimmt, ob sich Innsbruck für die olympischen und paralympischen Winterspiele 2026 bewerben soll oder nicht. Wenn ihr davon schon gehört habt dann wahrscheinlich wegen der manipulativen Fragestellung bei der Volksbefragung: „Soll das Land Tirol ein selbstbewusstes Angebot für nachhaltige, regional angepasste sowie wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Olympische und Paralympische Winterspiele Innsbruck-Tirol 2026 legen?“ lautet die Frage, die mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten ist. Das am Ende allerdings herauskommt, was die Fragestellung zu versprechen scheint, ist mehr als fraglich.
Seit Jahren werden in Innsbruck die tatsächlich kalten Winter seltener und stattdessen von Wetterphasen abgelöst, in denen es sogar zu kalt für eine künstliche Beschneiung ist, da es einfach zu warm ist. Somit steht die Umsetzung eigentlich komplett in den Sternen.
Weiters ist den bisher veröffentlichten Zahlen zu den Kosten nicht zu trauen – Meist sind olympische Spiele dann doch teurer. Und selbst bei einem Gewinn würden diesen die IOC Funktionäre einstecken, während die Stadt Innsbruck lediglich die Haftungen übernimmt. Das olympische Dorf wird von privater Hand gebaut, es wird nachher also kaum als sozialer Wohnraum zur Verfügung stehen, den die Stadt so dringend braucht. Bereits die Machbarkeitsstudie der Stadt Innsbruck kostete so viel wie 13 Jahre Mädchenzentrum ARANEA, bei dem in den nächsten Jahren gespart wird.
Und selbst wenn all diese Kosten eh nicht ins Gewicht fallen – Warum genau musste dann nochmal die Mindestsicherung gekürzt werden?

Wir finden es zynisch, dass ein Land einerseits bei den Ärmsten einspart und gleichzeitig sportliche Großprojekte angeht – Das Geld wäre bei Mindestsicherung, sozialem Wohnbau, Mädchenzentrum und vielen anderen Sozialprojekten gerade für Jugendliche weitaus besser aufgehoben.
Deshalb rufen wir dazu auf, am 15. Oktober KPÖ-PLUS zu wählen und gegen eine Olympia-Bewerbung zu stimmen!